Beispiele für das Erreichen des Taupunktes kennen wir aus unserem täglichen Leben. Hier 2 Beispiele:
- Die beschlagenen Brillengläser, wenn man im Winter in einen warmen Raum zurückkehrt
- Die Tröpfchen an der kalten Getränkeflasche
Formal gesehen ist der Taupunkt eine Kombination aus Druck und Temperatur, bei der Wasser kondensiert bzw. die Kondensation einsetzt. In diesem Moment liegt eine relative Feuchte von 100% vor.
Zu Bestimmung der Wettervorhersage gibt es Faustregeln, die unter anderem auf dem Taupunkt basieren. Bei einer relativ konstanten Wetterprognose kann man den Taupunkt gegen Abend in etwa als Minimumtemperatur über Nacht ansehen. Wenn die Temperatur sich nahe dem Taupunkt bewegt, ist mit Nebel zu rechnen.
Im Bereich der Bauwerksanierung ist der Taupunkt manchmal von Interesse, wenn eine sogenannte Innendämmung vorgenommen werden soll (also Dämmstoff auf die Innenwand anbringen). Dann besteht u.U. die Gefahr, den Taupunkt nach innen zu verschieben. Somit besteht die Gefahrt von Feuchtigkeitsschäden.











