Generell soll eine Wärmedämmung - gleich ob in der Bauindustrie oder im Anlagenbau - den Durchgang von Wärmenergie durch Bauteile verhindern bzw. minimieren. Das gilt im Winter beim Sparen von Heizkosten genauso wie im Sommer, wo das Gebäude sich nicht so stark aufheizen soll.
Ein Beispiel für extrem gut gedämmte Häuser sind die Passivhäuser. Diese sind so optimal gedämmt, dass sie nicht beheizt werden müssen. Die Abwärme der Bewohner und Energie durch einstrahlendes Sonnenlicht reichen aus, um die Temperatur im Inneren angenehm zu halten.
Dämmung im Kontext steigender Energiekosten und nachhaltiger Entwicklung
In den 1960er Jahren waren Aussagen wie "Warum teuer dämmen, Öl kostet doch nichts." keine Ausnahmen. Erst mit dem erwachenden öffentlichen Bewußtsein für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Umwelt sowie steigenden Energiekosten kam das Umdenken. Der Stellenwert von Wärmedämmung von Gebäuden ist seit den 90er Jahren gestiegen.
Im Jahre 2002 ist die erste Version der EnEV, der Energieeinsparverordnung, in Kraft getreten. Die EnEV wird regelmässig angepasst und erweitert.
Man unterscheidet in der Bauindustrie drei Arten der Wärmedämmung:
- Außendämmung
- Innendämmung
- Kerndämmung (also Kerndämmung)











